Sommerlager 2017 – Martin Luthers Spuren

Für die 110 Pfadfinder aus Neubukow, Meldorf/Süderhastedt, Lübeck und Schönberg geht eine spannende Woche zu Ende. Es war eine Woche mit viel Regen, aber auch viel Spaß. „Wir haben das Beste daraus gemacht.“, schloss Andreas im Abschlusskreis.

Gruppenbild

Am Sonntag den 23. Juli ging es für die 24 Pfadfinder aus Schönberg los. Bereits am Tag zuvor hatte eine kleine Gruppe die größeren Versammlungszelte aufgebaut. Nach der Ankunft auf dem Lagerplatz mussten so „nur“ noch die eigenen Schlafzelte der Gruppe aufgebaut und bezogen werden. Am Abend kam dann zum ersten Mal das Lager zusammen um in das Thema des Lagers einzusteigen. Im Zeichen des Reformationsjubiläums beschäftigten sich die Pfadfinder mit Martin Luther und seiner reformatorischen Lehre. In mehreren Anspielen und Bibelthings lernten die Kinder und Jugendlichen die Bedeutung von Sola Fide, Sola Scriptura, Solus Christus und Sola Gratia kennen und verstehen.

Aufbau der Kothen

Jeder Tag auf dem Lager folgte einer festen Struktur. Am Vormittag standen ein kleines Theaterstück mit Martin Luther mit anschließender Andacht im Mittelpunkt. Nach dem Mittagessen gab es dann einen größeren Programmpunkt. Zwischendurch blieb immer noch genug Zeit um seine jeweiligen Dienste (Müll sammeln, Abwaschstraße aufbauen, Küchendienst, Lampendienst etc.) zu erfüllen und Spaß zu haben.

Am Montag stand die große Lagerolympiade auf dem Programm. In insgesamt 17 Disziplinen traten zehn Gruppen gegeneinander an. Vom klassischen Eierlauf über Baumstammweitwurf bis hin zum Wetttrinken war alles dabei.

Beim Team-Kran mussten möglichst viele Klötze gestapelt werden

Kreativ wurde es am Dienstag. In Workshops konnten die Teilnehmer neues lernen und ausprobieren. „Ich mein weißes T-Shirt besprayed, dafür hat sich bereits das ganze Lager gelohnt.“, freute sich Emily. Aber auch andere Angebote wie Fliegenklatschen bauen, Trinkgefäße aus Kokusnüssen herstellen oder der Türkenbund kamen gut an.

Gestaltetes T-Shirt

Zur Mitte des Lagers am Mittwoch verließen die Teilnehmer den Lagerplatz. Die jüngeren Pfadfinder wanderten die 3,5 Kilometer bis zur Ostsee um dort zu baden. Die älteren Pfadfinder machten sich in mehreren Gruppen auf den sogenannten Hajk. Mit allem notwendigen schwer beladen wanderten sie zu einem geeignetem Lagerplatz und verbrachten dort die Nacht. Die Schönberger Pfadfinder kamen dabei an zwei Bolzplätzen vorbei auf denen sie von Anwohnern bestens mit Eis und Limonade versorgt wurden. Am Donnerstag Nachmittag waren glücklicherweise alle wieder zurück im Lager und am Abend wurde am Feuer von den einzelnen Erlebnissen berichtet. In der Nacht hatte sich eine Gruppe des Bundeswehrsozialwerks für einen kleinen Überfall angekündigt. Dabei gelten strenge Regeln die vorab zwischen den Leitern verhandelt werden. Ziel der Jugendlichen vom Bundeswehrsozialwerk war es unsere Fahne durch ihre zu ersetzen. Glücklicherweise war unsere Nachtwache gut auf der Hut und konnte alle „Angreifer“ vorher ticken.

Auf Wanderung

Am Freitag ging es sportlich weiter. In gleich zwei Sportarten Völkerball und Scoutball ging es um die Ehre. Dabei wurde alles gegeben. Danach wurde zur Freude des Küchenteams selbst über dem Feuer gekocht. Es dauerte zwar etwas länger, doch die Kartoffelsuppe schmeckte wirklich gut.

Völkerball

Der letzte Programmpunkt stellte am Samstag das Geländespiel dar. Ganz getreu dem Lagermotto ging es um die Reformation. Katholiken und Protestanten mussten einzelne Fürstentümer für sich gewinnen und mit Hilfe von Schriften oder Bildern missionieren. Am Abend kamen alle dann zu einem bunten Abend mit Herzblatt, kleinen Spielen und Stammesaktionen zusammen. Nach dem am Sonntag alles abgebaut war, verabschiedeten sich die Pfadfinder voneinander und können sich nun die restlichen Sommerferien von der anstrengenden Woche erholen.

Im Wald beim Geländespiel

Der herzliche Dank der Schönberger Pfadfinder gilt dem gesamten Organisations- und Leitungsteam. Besonders hervorgehoben seien die netten Mütter und Väter aus dem Küchenteam, die uns so großartig mit frischem, leckerem und gesunden Essen verwöhnt haben. Auch der AWO Gruppe aus Schönberg sei herzlich gedankt für das Ausleihen ihres Bus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.