Ausflug der Kreuzpfadfinderrunde ins jüdische Museum

Am Freitag in der Gruppenstunde beschäftigten sich die Pfadfinder mit der Struktur und den Gruppen unseres Stammes. Im Anschluss an die Gruppenstunde blieb die Kreuzpfadfinderrunde im Gemeindehaus. Kreuzpfadfinder sind volljährige Pfadfinder, die sich zum christlichen Glauben bekennen und diesen aktiv leben wollen. Die Kreuzpadfinder unseres Stammes und Interessierte haben an diesem Samstag das jüdische Museum in Rendsburg besucht. Bei diesem Besuch lernten wir einiges über die jüdische Geschichte in Schleswig-Holstein und über das Leben der jüdischen Gemeinde in Rendsburg.

Thing, Neuwahlen, Amtsübergabe und Winterlager

Das vergangene Wochenende verbrachte unsere Pfadfinderstufe in der Strandklause. Auf unserem Wahlthing am Freitagabend wurde eine neue Stammesführung gewählt und mogge nach 14 Jahren voller Dank zum Ehrenstammesführer ernannt.

Der „alte“ und der „neue“ Stammesführer

Einmal im Jahr versammeln sich die Pfadfinder und halten Thing. Dabei berichten die Amtsinhaber über das Geschehen im vergangen Jahr und geben einen Ausblick. In diesem Jahr fanden darüber hinaus auch Neuwahlen statt. Mogge kann voller Stolz auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Höhepunkte stellten das Pfingstlager des Rings und das Sommerlager in Großzerlangen dar. Mogge tratt nach 14 Jahren Stammesführung nicht mehr zur Wiederwahl an und ist Stolz mit kani einen Nachfolger gefunden zu haben. Mogge wird im diesjährigen Pfadfindergottesdienst gebührend aus seinem Amt verabschiedet. Als Stammesältester und Ehrenstammesführer bleibt er jedoch auch weiterhin im Stamm aktiv. Alle neu- und wiedergewählten Amtsinhaber:

v.l Tim (Raumwart), spiwa (Materialwart), Tristan (Stlv. Stammesführer), kani (Stammesführer), Saskia (Stlv. Stammesführerin), Charlotte (Ombudsfrau für Präventionsarbeit), mogge (Stammesältester)

Auch Pastor Gerhard Sabrowski erinnerte sich an die Anfänge der Pfadfinderarbeit mit mogge im April 2005. Zudem freute er sich für die gelebte Demokratie auf dem Thing.

Ebenfalls eine besondere Ehrung erhielt spiwa mit dem Fritz des Jahres 2018 für den besonderen Einsatz für die Gruppe. Er hat unter anderem eine Expertenrunde zur Vertiefung pfadfinderischer Themen gegründet.

Nachdem Thing fing das Winterlager jedoch gerade erst an. Am Samstagvormittag machten sich die 15 Pfadfinder auf die Suche nach Pfadfinder-Caches. Kleine Dosen waren an bestimmten Koordinaten versteckt. Diese mussten zuvor noch in einem Rätsel bestimmt und danach erst einmal gefunden werden.

Am Nachmittag stand kreatives und handwerkliches auf dem Programm. Zum einen wurden Weidenkörbe geflechtet zum anderen wurden aus Ytong Skulpturen hergestellt. Als Ausgleich dazu gab es am Abend ein sportliches Geländespiel am Strand.

Am Sonntag endete das Wochenende nach einer Bibelarbeit.

Friedenslicht scheint im Rathaus

Zur gestrigen Sitzung konnte die Schönberger Gemeindevertretung das Friedenslicht empfangen. Bürgervorsteherin Christine Nebendahl freute sich das Licht zum erneuten Mal in der letzten Sitzung vor Weihnachten begrüßen zu dürfen. Sie bedankte sich für das Engagement der Gruppe in der Gemeinde. Fest stand für alle Beteiligten, dass ein toleranter und respektvoller Umgang miteinander eine hohe Bedeutung hat.

Die Pfadfinder verteilen das Friedenslicht noch am kommenden Sonntag in den Gottesdiensten um 10:00 in der Ev.-Luth. Kirche und um 09:30 in der heiligen Messe in St. Ansgar. Am heilig Abend besteht die Möglichkeit im Anschluss an die Gottesdienste um 15:00, 17:00 und 23:00 Uhr in der Ev.-Luth. Kirche ein Friedenslicht zu bekommen.

Ein Licht das an unsere Friedenspflicht erinnert

Jedes Jahr zum dritten Advent bringen die Schönberger Pfadfinder das Friedenslicht nach Schönberg. Dann hat das Licht bereits eine lange Reise hinter sich. Es kommt aus Bethlehem und wird von Pfadfindern in ganz Europa verteilt. Die Aktion des ORF stellt seit 1986 ein Symbol des Friedens dar.

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Das Licht selbst kann keinen Frieden herbeizaubern. Nur durch jeden Menschen den es erreicht kann es wirken. Glücklicherweise kann jeder dies auch tun. Das globale Problem des Klimwandels wird nicht allein durch UN-Klimakonferenzen gelöst werden, sondern nur in dem jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Auch Toleranz und Völkerverständigung kann jeder Bürger in unserer Gesellschaft mittragen. Dies sind nur Beispiele wie auch wir vor Ort Frieden sichern und stützen können.

Ganz Abseits davon erinnert uns das Friedenslicht auch für die Versöhnung zwischen uns und unseren Mitmenschen und fordert uns zur gelebten Nächstenliebe auf!

Wenn Sie auch das Friedenslicht empfangen und die Botschaft weiter geben wollen, dann haben Sie dazu folgende Möglichkeiten:

  • Sonntag, 23. Dezember, 09:30 St. Ansager
  • Sonntag, 23. Dezember, 10:00 Evangelisch-Lutherische Kirche
  • Heilig Abend 24. Dezember im Anschluss an die Gottesdienste um 15:00, 17:00 und 23:00 Uhr

Eine eigene Laterne ist empfehlenswert.

Eine Nacht, zwei kurze Tage

Von Freitag auf Samstag übernachteten vierzehn Pfadfinder im Gemeindehaus. Es wurde viel gekocht und an den Vogelfutterhäusern gearbeitet.

Am Freitagabend wurde erst einmal ein drei Gänge Menü gekocht. Vorweg gab es eine Gemüsesuppe. Der Hauptgang bestand aus einer Reispfanne und als Abschluss gab es noch Pfannkuchen. Dabei wurde natürlich auch draußen auf den Trangiakochern gekocht. Das ganze Menü nahm einige Zeit in Anspruch. Zum Abschluss des Abends wurden dann noch einige Lieder gesungen. Ein kleiner Höhepunkt war die Aufnahme von Dascha als Pfadfinderin in unseren Stamm im feierlichen Rahmen in unserer Kirche.

Der nächste Tag begann wie gewohnt mit einer Andacht nach dem Frühstück. Dann wurde es handwerklich. Aktuell arbeiten die Pfadfinder an Vogelfutterhäusern als Winterprojekt. Hier wurde viel gesägt, gebohrt und geschraubt. Nach einer kleiner Mittagsmahlzeit war die Aktion dann vorbei.

Pfadfinder präsentieren sich beim Tag der Jugend

Am gestrigen Samstag präsentierte sich unser Stamm auf dem Tag der Jugend. Auch wenn der Zustrom sich in Grenzen hielt, ein wichtiger Erfolg bei der Kooperation der Schönberg Jugendgruppen und -vereine.

Bild von Heiko Lükemann

Rund um den Albert-Koch-Platz hatten sich der Turn- und Sportverein, der Tanz-Sport-Club, die Jugendfeuerwehr, der Angelverein, das Kinder- und Jugendhaus und die christlichen Pfadfinder aus Schönberg aufgebaut. Das Angebot war vielfältig. Unter anderem bot der TSV verschiedene sportliche Spiele an. Bei der Jugendfeuerwehr konnte man einen eigenen Schlüsselanhänger aus einem alten Feuerwehrschlauch herstellen. Der TSC bot Schminken und natürlich Tanzeinlagen zum Besten.

Unser Stamm hat sich mit Riesenseifenblasen, Buttons und Wikingerschach rund um unsere Jurte präsentiert. Unsere Pfadfinder konnte die überschaubare Anzahl von Besuchern gut bewältigen. Gruppenleiter Jan-Steffen Neurath schloss trotzdem ein positives Fazit: „In unserer Geschichte ist es das erste Mal, dass Schönberger Jugendverbände in dieser Form kooperieren. Hier ergeben sich viele Chancen.“ Anregungen und Verbesserungsvorschläge für eine Neuauflage der Veranstaltung gab es zumindest genügend.

Der Dank der Schönberger Pfadfinder gilt insbesondere dem TSV Schönberg für die Initiative und allen Beteiligten, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.

Übernachtung der Meute

Nach den langen Ferien war es einmal wieder Zeit für eine Aktion der Meute Fliegender Adler. Von Freitag auf Samstag übernachteten die 19 Teilnehmer im Gemeindehaus. Dabei gab es wie bei fast jeder Aktion etwas geschaffen, etwas neues gelernt und viel gespielt.

Zu Beginn wurden mit Stoffmalfarben Turnbeutel gestaltet. Diese Turnbeutel können nun genutzt werden um alles notwendige mit zur Gruppenstunde zu transportieren oder auf den kommenden Lagern als Essensbeutel. Praktisch ist das jeder Beutel als Unikat sofort wiedererkannt werden kann. Anschließend gab es Hot Dogs zur Stärkung.

Nach dem Essen gab es dann noch eine kurze Einführung in den Morse Code. Den restlichen Abend gab es dann noch eine Menge Bewegung mit verschiedenen Bewegungs- und Teamspielen.

Nach einer erholsamen Nacht. Gab es noch ein leckeres Frühstück und eine Andacht zum Vater Unser. Das Vater Unser ist fester Bestandteil des Abschlussrituals unserer Gruppe. Die Andacht hat die Bedeutung der einzelnen Teile verdeutlicht. Nun musste noch alles wieder aufgeräumt werden und dann ging es nach Hause.

Einladung Tag der Jugend

Am Samstag den 15. September findet in Schönberg der Tag der Jugend statt. Wir freuen uns dabei zu sein und unser Angebot präsentieren zu können. Kommt vorbei und schaut was wir zu und die weiteren Vereine zu bieten haben!

Sommerlager 2018 – Störtebeker auf der Spur

Am Sonntag, den 08. Juli ging es für die 20 Teilnehmer aus Schönberg ins Sommerlager nach Großzerlang in Brandenburg. Mit weiteren Pfadfinder aus Lübeck und Dithmarschen kamen insgesamt 100 Teilnehmer für eine Woche zusammen. Thema des Lagers war Störtebeker.

Ein Teil der Gruppe war bereits am Samstag aufgebrochen, um schon einmal die großen Versammlungszelte aufzubauen, so dass sich nach der Ankunft nur noch um das Aufbauen der Schlafzelte gekümmert werden musste.Nachdem im Laufe des Nachmittags auch die anderen Teilnehmer angekommen waren, trafen sich am Abend alle 100 Teilnehmer zu einem gemeinsamen Eröffnungsabend.

Die Tage auf dem Sommerlager verliefen stets in einem festen Rahmen. In den Tag gestartet wurde mit dem Wecken um acht Uhr, bevor es um halb Neun nach einem gemeinsamen Morgenkreis Frühstück gab. Nach dem Frühstück kam das Vormittagsprogramm, welches von Andachten mit Theaterstücken, über Kanu fahren bis zu verschiedenen Bastelangeboten reichte. In den Andachten war der persönliche Plan für das Leben zentraler Bestandteil.
Um 13 Uhr gab es Mittagessen, an welches ein Nachmittagsprogramm angeschlossen war. Hier erwartete die Teilnehmer unter anderem ein Sportturnier, die Möglichkeit im angrenzenden See zu schwimmen und ein Geländespiel. Nach dem Abendessen um 18 Uhr wurden die Abende mit Spieleabenden, Runden am Lagerfeuer und einem bunten Abend mit Leben gefüllt.

 Ein besonderes Highlight auf jedem Sommerlager ist der Hajk , auf den die größeren Pfadfinder gehen. Für den Hajk verlassen die Pfadfinder den Lagerplatz und übernachten woanders. Dieses Jahr ging es auf Kanuhajk, auf welchem die Teilnehmer ingesamt rund 20 Kilometer mit ihrem Gepäck im Kanu zurücklegten. Auch für die Kleineren, unsere Wölflinge, ging es auf Wanderung. Auf 12 Kilometern erkundeten sie gemeinsam die nähere Umgebung um den Zeltplatz herum, kamen zum Schlafen aber wieder zurück. 
Nach einer Woche Sommerlager kamen alle Teilnehmer am Sonntag den 15. Juli wieder wohlauf und gut gelaunt in Schönberg an.

Ein besonderer Dank gilt Frau Nebendahl, die uns sowohl ihr Auto und ihre Zeit zur Verfügung stellte um uns nach Großzerlang zu fahren und auch wieder abzuholen, sowie dem AWO Ortsverein Schönberg, der uns seinen Bus zu Verfügung stellte, damit wir alle Teilnehmer befördern konnten.

Nun können sich alle Pfadfinder in den Sommerferien erholen. Nach den Sommerferien geht es dann wieder los. Hier bietet sich die optimale Gelegenheit einmal in der Gruppenstunde vorbeizuschauen und mitzumachen.