Auf die Probe gestellt

Das gute Wetter am Wochenende nutzen die Schönberger Pfadfinder zum Probenlauf der Pfadfinder. Bei einem Probenlauf muss eine kleine Gruppe von Pfadfindern auf einem Marsch an mehreren  Stationen ihr Können in unterschiedlichen Kategorien beweisen.

Los ging es mit einer Irrfahrt durch die Probstei. Die Pfadfinder im Auto hatten die Augen dabei verbunden. Am Ziel angekommen mussten sich die Prüflinge dann erst einmal orientieren. Dabei half der Gruppe eine Karte. Diese war natürlich in mehrere Teile zerschnitten. Doch das konnte die Pfadfinder nicht aufhalten und sie fanden bald die erste Station. Über den ganzen Marsch von 12 Kilometern stellten ältere Pfadfinder an verschiedenen Stationen Fragen zu Natur, Musik, Glaube, Pfadfindertum, Erste-Hilfe und Knoten. An manchen Stellen merkten die Teilnehmer selbst, wo es eng wurde. Doch über Alles war es ein sehr erfolgreicher Probenlauf.

Am Ziel angekommen war jedoch noch lange nicht Schluss. Für die Nacht mussten selbstständig Zelte aufgebaut werden. Nach dem langen Marsch durfte auch das Essen nicht fehlen. Bei all diesen Aufgaben war die Abstimmung im Team das Wichtigste. Am Ende waren alle satt und müde. Der Tag klang bei einer schönen Singerunde am Lagerfeuer aus.

Die Aufnahmen erfolgen dann im Rahmen unsere Sommerlagers, das nächstes Wochenende startet.

Mehr Bilder gibt es hier.

Meutenübernachtung

Dieses Wochenende nutzten die Wölflinge um eine schöne Nacht im Zelt zu verbringen. Dabei wurde nicht nur geprüft, ob die Zelte für das Sommerlager einsatzbereit sind, sondern es gab auch eine ganze Menge Spaß.

Lagerfeuer

In der Gruppenstunde ging es nach an einer kurzen Andacht zu Zacharias direkt ans Werk. Die Zelte für die Übernachtung wurden aufgebaut. Inzwischen haben alle Wölflinge bereits so viel Erfahrung damit, dass das fast ganz ohne Anleitung funktioniert. Zur Stärkung kamen die übrigen Würste vom Pfadfindergottesdienst auf den Grill. Dazu gab es noch einen leckeren Nudelsalat. Den Nachtisch musste die Meute erst bei der anschließenden Schnitzeljagd finden.

Nach dem der Schatz in Form von Schokolinsen verzehrt war, ging es ans Lagerfeuer. Hier klang der Abend so gemütlich wie möglich aus. Dazu machte jeder sich auf dem Feuer noch ein Stockbrot.

Am nächsten Tag mussten die Zelte nach dem Frühstück wieder abgebaut und alles aufgeräumt werden. Danach wurde die Zeit noch genutzt im Wald mit der Becherlupe auf Entdeckungstour zu gehen.

Fahrt zum Hessenstein

Vom 9. auf den 10. Juno war unsere Pfadfinderstufe auf Fahrt: Petrus meinte es gut mit uns; die Temperatur war ertragbar und die Wolken schützten uns vor der heißen Sonne. Und trocken blieb es auch. 

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Grüße vom Hessenstein

Wir wanderten durch malerische Landschaften und konnten so das Östliche Hügelland, Ausläufer der Moränen der letzten Eiszeit, erwandern. Wir kamen vorbei am prachtvollen Herrschaftshaus des Gutes Panker, schauten vom Aussichtsturm Hessenstein bis nach Dänemark, konnten aber auch in der Ferne Kiel, den Selenter See, das Holmer Hochhaus und den Bungsberg entdecken. Weiter ging es durch den Wald, welcher voller alter Hünengräber war. An einer Schutzhütte bezogen wir unser Nachtquartier, bevor es dann am Sonntagmorgen zum Selenter See ging, in dem wir schwimmen konnten. Endziel war die Kirche in Giekau, die wir gegen Mittag erreichten.

Alle Fotos findet man hier. Und wer bewegte Bilder von Panker und vom Hessenstein sehen möchte, dem sei ein Ausschnitt dieser NDR-Reportage empfohlen. (Ab min. 51:13; Videolink springt automatisch an diese Stelle.)

Eine Auferweckung

In jedem Jahr veranstalten die Schönberger Pfadfinder einen selbst gestalteten Gottesdienst. In diesem Jahr war das Thema der Predigt die Auferweckung des Lazarus. Jede Gruppe übernahm einen Teil des Gottesdienstes.

Von der Begrüßung über Psalm, Lieder und Lesungen bis hin zu den Fürbitten waren alle Aufgaben auf die verschiedenen Gruppen verteilt. Jeder konnte sich nach seinen Fähigkeiten einbringen.

Moritz Keppel sprach in seiner Predigt über die Übertragung der Auferweckung des Lazarus auf uns selbst. Dass Jesus uns selbst mit dem Ruf „Komm heraus!“ anspricht. Dass wir aufgefordert sind Teil der Gemeinschaft zu sein und unseren Mitmenschen Glaube, Liebe und Hoffnung vorzuleben. Die ganze Predigt ist hier zu finden.

Liebe Pfadfinder,
die Einladung, Pfadfinder zu sein, entspricht dem Rufe Jesu Christi, sein eigenes Grab zu verlassen und herauszukommen. Unser persönliches Grab sind die eigene Trägheit, die Bequemlichkeit oder unser Egoismus. Manchmal ist es eben einfacher, gemütlich auf der Couch sitzen zu bleiben. Wer will schon bei Regen zelten? „Komm heraus!“ meint bei uns Pfadfindern, Teil der Gemeinschaft zu sein. Die eigenen Interessen treten zurück. Wir Pfadfinder wissen: Nur wenn wir zusammenhalten und zusammenarbeiten, kommen wir vorwärts!

aus der Predigt

Im Anschluss an den Gottesdienst kamen Pfadfinder und Eltern im Gemeindegarten zum Grillen zusammen. Abgerundet wurde der Ausklang durch Riesenseifenblasen und Henna-Tatoos. Einen herzlichen Dank dafür an die Eltern Tabea & Peter.

Dutch-Oven Schulung

Am vergangen Samstag trieb es Tim und kani aus unserem Stamm zu einer Dutch-Oven Schulung. Der Dutch-Oven ist ein gusseiserner Feuertopf, der die Zubereitung von Speichen in der Glut ermöglicht.

Nach einer Einführung von den erfahrenen Köchen Jens und Jana zum richtigen Umgang, konnte es direkt losgehen. Rechtzeitig zum Mittag war dann die Pizza aus dem Feuertopf fertig. Schnell merkten die Teilnehmer, dass die richtige Hitze durch die Kohle von großer Bedeutung ist.

Doch mit der Pizza war noch lange nicht Schluss. Am Nachmittag wurden verschiedene Kuchen zubereitet und im Topf gebacken. Die Vielfalt von Rhabarber- über Apfelkuchen bis hin zu Schoko-Kirsch-Schnecken konnte danach probiert werden.

 

Den Abschluss des Tages und auch den Höhepunkt bildete das zubereitete Abendessen. Es gab eine Blumenkohlbombe mit Hack, Kartoffelgratin, Schmorrfleisch und Rosmarinkartoffeln. Insgesamt wurde an diesem Tag deutlich, welche Vielfalt und Möglichkeiten der Dutch-Oven den Pfadfindern bietet. Vielleicht findet er auch bald im Schönberger Stamm Einzug.

Wie wir miteinander reden

Am vergangenen Samstag kamen 15 Gruppenleiter im Schönberger Gemeindehaus zu einer Schulung zusammen. Frau Heike Klassen vom Evangelischen Bildungswerks des Kirchenkreises Plön-Segeberg trainierte die Anwesenden im Thema Kommunikation.

Kommunikation

Unter den Gruppenleitern waren Gäste aus Probsteierhagen, Wankendorf und Bokhorst. Gemeinsam war ihnen, dass sie etwas lernen wollten über den offenen, fairen und respektvollen Umgang miteinander. Frau Klassen gab ihnen ein paar Werkzeuge an die Hand. Diese wurden in gemeinsamen Übungen angewendet und vertieft. Durch die verschiedenen Beispiele und Übungen sollen die Gruppenleiter so zukünftig Kommunikationsbarrieren umschiffen können

Aber auch Konflikte zu erkennen und möglichst frühzeitig in eine Gewinnsituation für beide Parteien zu überführen war Thema. Der Dank gilt Frau Heike Klassen für die gute Vorbereitung und Durchführung der Schulung. 

Großes Pfingstlager unseres Ringes

Das lange Pfingstwochenende nutzten 1.251 Pfadfinder des Rings evangelischer Gemeindepfadfinder für ein gemeinsames Lager in Einhaus am Ratzeburger See. Mit dabei waren 21 Teilnehmer aus Schönberg.

Nach der Anreise am Samstag morgen mussten erst einmal die beiden großen Zelte aufgebaut werden. Gemeinsam konnten die beiden sogenannten Jurten schnell aufgebaut werden. Diese traditionellen schwarzen Zelte bieten genug Platz für alle und ausreichend Schutz vor Regen. Dieser wurde jedoch nicht benötigt den das ganze Wochenende schien die Sonne.

Gestärkt vom Mittagessen ging es am Nachmittag zum Pfadfinderlauf. In kleinen Gruppen liefen die Pfadfinder verschiedene Stationen im Wald an. Hier galt es gemeinsam in der Gruppe Aufgaben zu lösen. Bogenschießen, Wassertransport, Nägel einschlagen und vieles mehr galt es zu erledigen.

Der Abend diente der Begegnung zwischen den über 60 angereisten Stämmen aus Schleswig-Holstein. Jeder Stamm hat einen Nachtisch vorbereitet und die Pfadfinder durften überall probieren und ins Gespräch kommen.
Ein besonderer Höhepunkt für die Schönberger Gruppe waren die Aufnahmen am Abend. Nach einem Schweigemarsch in den Wald wurde Ella in den Stamm aufgenommen und Tristan als Sippenführer bestätigt. Beiden wünschen wir alles Gute auf ihrem weiteren Pfadfinderweg.

Am Pfingstsonntag gab es den ersten von zwei Gottesdiensten. Beide Gottesdienste griffen das Thema Frieden auf. Die Botschaft aus dem Gleichnis vom Weinberg und der Geschichte vom Zöllner Zachäus lautet Gott liebt dich voll und ganz und ohne Vorbedingung, mach etwas daraus.

Die Vielfalt der angereisten Gruppen wurde auch am Sonntagnachmittag eine Bereicherung für jeden Lagerteilnehmer. In verschiedenen AGs und Workshops gab es ein buntes Angebot der unterschiedlichen Stämme. Von der Herstellung von Salbe gegen Mückenstiche über den Weidenkorb bis hin zu Sport und Spiel war alles dabei.

Der letzte Abend war bunt. Es wurde gemeinsam gesungen, gespielt und gelacht. Auf der zentralen Bühne gab es verschiedene Auftritte von musikalisch bis lustig. Danach ging es am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang in den einzelnen Stämmen weiter.

Am Ende war dann alles wieder ganz schnell vorbei. Frühstück, Gottesdienst, Sachen packen. Nach dem Mittag dann ein großer Abschlusskreis und schon ging es wieder nach Hause. Am Montagabend waren alle Teilnehmer müde aber glücklich Zuhause.

Mehr Bilder findet ihr hier.

Einladung Pfadfindergottesdienst

Auch in diesem Jahr findet wieder unser Pfadfindergottesdienst statt. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits und jede Gruppe unseres Stammes wird etwas zu dem Gelingen beitragen. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zudem zum gemütlichen Beisammen sein bei Grillwurst und Buffet ein.

Wanderung zum Sommerhof

Bei bestem Wetter wanderten am Freitag 13 Pfadfinder zum nahe gelegenen Sommerhof. Für viele Pfadfinder war es die erste Wanderung. Die größte Herausforderung stellte das Gepäck dar. Denn nicht nur das eigene Gepäck musste jeder Teilnehmer tragen, sondern auch einen Teil des Gruppengepäcks. Hier kommt so eigenes zusammen von den schwarzen Kothenbahnen über Wassersäcke bis hin zum Essen. Doch in der großen Gruppe übernimmt jeder seinen Teil.

Am Ziel angekommen gab es viel zu tun. Die Zelte mussten für die Nacht aufgebaut werden und nach der Bewegung an der frischen Luft hatten auch alle Hunger bekommen. Nach dem Essen wurde aus dem Kochfeuer ein gemütliches Lagerfeuer.

Der Tag klang gemütlich mit Liedern und Spielen am Lagerfeuer aus. Nach der Nacht im Zelt mit frischen Temperaturen ging es so langsam auf den Rückweg. Gestärkt von der Nacht und dem Frühstück lief sich der Weg zurück leichter. Insgesamt können alle auf eine schöne Kurzfahrt zurückblicken.

Hier gibt es alle Bilder.

Erfolgreiche Wolfskopfprüfung

Einmal im Jahr haben die Wölflinge unserer Meute Fliegender Adler die Chance zu zeigen, was sie gelernt haben. Bei einem Postenlauf über vier Kilometer konnten alle Teilnehmer auch in diesem Jahr erfolgreich ihr Können beweisen.

Zur Vorbereitung der Wolfskopfprüfung nähten die Wölflinge sogenannte Allzeit-Bereit-Päckchen. In diese kleinen Taschen passen viele kleine Dinge, die man jederzeit benötigen kann. Vom Pflaster, über einen Faden bis hin zum Notizpapier ist alles dabei. Nach leckeren Fischbürgern und viel Bewegung an der frischen Luft, gab es dann am Abend den ersten Höhepunkt. Alle neuen Wölflinge erhielten ihr Halstuch. Doch das grüne Halstuch ist daran an ein Versprechen gekoppelt. Das Augenmerk des Versprechens besteht darin die Wölflingsregeln zu achten. Jedes Halstuch wird von einem Ring einer bestimmten Farbe zusammen gehalten. Der Ring zeigt welchem der drei Rudel unserer Meute man zugehört. Diese Rudel sind kleine Untergruppen unserer Meute und werden von eigenen Meutenteamern betreut.

Am nächsten Tag war es dann soweit. Die Wolfskopfprüfung begann. In kleinen Gruppen wurden die 4er Gruppen zum Startpunkt gefahren. Von dort mussten sie die vier Kilometer zurück zum Gemeindehaus laufen. Auf dem Weg befanden sich mehrere Posten. An jeder dieser Posten gab es Fragen und Aufgaben zu verschiedenen Themen. Es war von Glauben, Pfadfinderwissen, Technik, Sport bis hin zur Ersten-Hilfe alles vertreten. Am Ziel angekommen stellte die letzte Herausforderung das Mittagessen dar. Die Gruppen mussten auf Spirituskochern eine einfache Mahlzeit aus Nudeln zubereiten.

Am Ende waren alle Wölflinge und Meutenteamer voll auf zufrieden. So stand einer Verleihung des gelben Wolfskopfs nichts mehr im Wege. Einige Wölflinge legten auch die Prüfung zum blauen Wolfskopf ab. Hier sind die Aufgaben und Fragen schwieriger und die absolvierte gelbe Wolfskopfprüfung wird vorausgesetzt.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Am wichtigsten ist uns jedoch, dass die Gruppen gut zusammen arbeiten und sich gegenseitig helfen.

Lisa-Marie