Erfolgreiche Wolfskopfprüfung

Einmal im Jahr haben die Wölflinge unserer Meute Fliegender Adler die Chance zu zeigen, was sie gelernt haben. Bei einem Postenlauf über vier Kilometer konnten alle Teilnehmer auch in diesem Jahr erfolgreich ihr Können beweisen.

Zur Vorbereitung der Wolfskopfprüfung nähten die Wölflinge sogenannte Allzeit-Bereit-Päckchen. In diese kleinen Taschen passen viele kleine Dinge, die man jederzeit benötigen kann. Vom Pflaster, über einen Faden bis hin zum Notizpapier ist alles dabei. Nach leckeren Fischbürgern und viel Bewegung an der frischen Luft, gab es dann am Abend den ersten Höhepunkt. Alle neuen Wölflinge erhielten ihr Halstuch. Doch das grüne Halstuch ist daran an ein Versprechen gekoppelt. Das Augenmerk des Versprechens besteht darin die Wölflingsregeln zu achten. Jedes Halstuch wird von einem Ring einer bestimmten Farbe zusammen gehalten. Der Ring zeigt welchem der drei Rudel unserer Meute man zugehört. Diese Rudel sind kleine Untergruppen unserer Meute und werden von eigenen Meutenteamern betreut.

Am nächsten Tag war es dann soweit. Die Wolfskopfprüfung begann. In kleinen Gruppen wurden die 4er Gruppen zum Startpunkt gefahren. Von dort mussten sie die vier Kilometer zurück zum Gemeindehaus laufen. Auf dem Weg befanden sich mehrere Posten. An jeder dieser Posten gab es Fragen und Aufgaben zu verschiedenen Themen. Es war von Glauben, Pfadfinderwissen, Technik, Sport bis hin zur Ersten-Hilfe alles vertreten. Am Ziel angekommen stellte die letzte Herausforderung das Mittagessen dar. Die Gruppen mussten auf Spirituskochern eine einfache Mahlzeit aus Nudeln zubereiten.

Am Ende waren alle Wölflinge und Meutenteamer voll auf zufrieden. So stand einer Verleihung des gelben Wolfskopfs nichts mehr im Wege. Einige Wölflinge legten auch die Prüfung zum blauen Wolfskopf ab. Hier sind die Aufgaben und Fragen schwieriger und die absolvierte gelbe Wolfskopfprüfung wird vorausgesetzt.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Am wichtigsten ist uns jedoch, dass die Gruppen gut zusammen arbeiten und sich gegenseitig helfen.

Lisa-Marie

Keschern in der Ostsee

Am vergangenen Samstag traf sich die Meute in Kalifornien. Dort wurden wir von der Biologin Kathrin Wohlrab vom Naturfreundehaus begrüßt. Bevor es an den Strand ging, erklärte Kathrin uns wie sich Herzmuscheln ernähren. Mit dem Muschelmodell zeigte sich eindrucksvoll, wie das Plankton aus dem Wasser gefiltert wird.

Danach ging es los an den Strand. Direkt an der Buhne finden sich die meisten Tier und so versuchten die 12 Wölflinge hier ihr Glück. Mit den Keschern wurde auch schnell das eine oder andere Lebewesen gefunden. Mit dem Pömpel konnten auch zwei Wattwürmer ans Tageslicht gebracht werden. Alles was wir gefunden haben wurde uns anschließend von Kathrin erklärt. Zum Wattwurm gab es auch noch eine anschauliche Demonstration. Nachdem wir alles über die Tiere gelernt hatten, ging es für die Tiere zurück in die Freiheit.

Auf dem Rückweg wurden Herzmuschelschalen gesammelt. Zurück im Gemeindehaus machten wir darauf schöne Ketten, die uns an diesen schönen Tag erinnern werden.

Fahrradtour und Orientierung

An diesem Samstag fuhr eine ganze Gruppe von Pfadfindern aus unserem Stamm durch die Probstei. Bei den Zwischenstopps wurde alles Rund um das Thema Karte & Kompass aufgefrischt.

Los ging es in Schönberg. Von hier aus fuhren die zwölf Teilnehmer in Richtung Brasilien. Nach dem die Karte eingenordet wurde stand auch der Weg in Richtung Wisch über Kalifornien fest. Mittags wurde am Sommerhof angehalten. Danach ging es zurück nach Hause.

Musikalischer Nachwuchs beim Gitarrentag

Am vergangenen Samstag übten sechs Pfadfinder begeistert das Gitarrenspiel. Begleitet wurden die Übungen unter anderem von Thilo Schöbe aus unserem Kirchengemeinderat.

Nach ersten einfachen Erklärungen zur Gitarre wurde es direkt praktisch. In mehreren Gruppen wurden unterschiedliche Akkorde geprobt. Mit den ersten Akkorden konnten am Ende bereits mehrere Lieder gespielt werden.

„Vom ganzen üben tun mir meine Finger etwas weh, aber ich bin sehr froh jetzt schon erste Lieder spielen zu können.“

schloß Tim am Ende des Tages sein persönliches Fazit.

Kurzgemeldet: Fahrtenauftakt

Das erste schöne Wochenende haben vier Ältere unseres Stammes genutzt. Gemeinsam ging es auf Kurzfahrt. Hauptsache raus in die Natur nach dem Winter, so war ins geheim das Motto.

Abgesetzt in der Nähe des Bungsberg ging es los. Am Samstagnachmittag ging es bis in die Nähe der höchsten Erhebung in Schleswig-Holstein. Dort wurde gekocht, gegessen, geredet und geschlafen. Am nächsten Tag wurde dann noch auf dem Gipfel des Berges der Ausblick genossen.

Die ganze Wanderung diente jedoch auch einem weiteren Zweck. In der kleinen Gemeinschaft erfolgte der Austausch zum Thema Kreuzpfadfindertum. Kreuzpfadfinder bekennen sich zum christlichen Glauben und wollen als Lebenspfadfinder der Gesellschaft dienen.

Nachruf auf Peter Lammertz

Nachruf auf den Kreuzpfadfinder und ehemaligen Stammesführer und Stammesältesten

Peter Lammertz, genannt Taba.
* 12.4.1938  + 28.3.2018

 

In großer Trauer mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Stammesmitglied Taba plötzlich und nach kurzer Erkrankung inmitten der Karwoche, am Mittwoch den 28.3.2018, friedlich im Schlaf verstorben ist. Im April wollte er seinen 80. Geburtstag feiern.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, um die er sich bis zuletzt liebevoll kümmerte, sowie seinen drei Kindern und allen Angehörigen.

Taba verbrachte seine Kindheit und Jugend in Schönberg und trat dort der im Jahr 1953 gegründeten Gruppe der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands bei, die sich später den Namen Stamm Schwertlilie gab. Taba wirkte als Sippenführer und war seit 1954 auch Stammesführer, bevor ihn sein beruflicher Werdegang 1956 aus Schönberg wegführte.

Im Frühjahr 2006 erfuhren wir, dass es von 1953 bis 1957 diese Gruppe christlicher Pfadfinder in unserer Gemeinde gab. Taba wurde durch einen Zeitungsartikel auf uns aufmerksam. Aus diesem ersten Kontakt entstand eine enge Freundschaft. Unvergessen ist uns allen ein Jurtennachmittag im Pastorenbrook hinter unserer Kirche. Viele Mitglieder, Eltern und Freunde unserer Gruppe sind gekommen, um Tabas Worten über seine aktive Pfadfinderarbeit zu lauschen. Der Probsteier Herold berichtete sogar in einer zweiteiligen Serie über Tabas interessanten Vortrag.

„Ich habe meine Aufgabe erfüllt und bin nach Hause gegangen.“

Seinen Lebensabend verbrachte er zusammen mit seiner Ehefrau in Kronshagen, doch besuchte er uns, wann immer es einrichten konnte. Taba war ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft. Er lebte den Gedanken des Lebenspfadfindertums Tag für Tag. Wir bewunderten ihn sehr dafür, dass er sich trotz des hohen Alters wieder reaktivieren ließ und ein festes Mitglied der 2005 neugegründeten Gruppe wurde. Er war uns ein treuer Freund und Pfadfinderbruder und stand uns als Stammesältester immer zur Seite, wenn wir seine Hilfe oder seinen Rat benötigten. Taba war uns ein wunderbares Vorbild, dass das Pfadfindersein keineswegs nach der Jugend aufhört. Die Losung der Pfadfinder Allzeit Bereit war ihm Richtschnur sein ganzes Leben lang.

Sein Tod, inmitten der Karwoche, kam für uns alle sehr überraschend. Wir sind endlos traurig über den Verlust unseres Pfadfinderbruders. Doch durch unseren Herrn Jesus Christus haben wir die Gewissheit, dass auf den Karfreitag Ostern folgen wird, dass auf den Tod die Auferstehung folgt, dass der Trauernde getröstet wird, dass letztendlich alle Tränen getrocknet werden.

Im Hebräerbrief heißt es: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14)

Wir Christen leben in der Gewissheit, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Beginn des ewigen Lebens sein wird.

Unser Herr und Heiland Jesus Christus spricht:  „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“ (Joh. 11,25f)

Mit dieser Hoffnung wissen wir, dass unser Pfadfinderbruder Taba nun in Ruhe bei seinem Herrn und Heiland im Himmel weiterleben darf. Uns Pfadfindern fällt es schwer, den irdischen Pfad ohne Taba weiter beschreiten zu müssen. Doch wissen wir, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden, wenn auch wir unsere Aufgabe erfüllt haben werden.

Ein letztes Gut Pfad, Dir, lieber Taba!

Für alle Schwestern und Brüder des Stammes Probst Friedrich,


Moritz Keppel, Stammesführer
Jan-Steffen Neurath, stellvertretender Stammesführer
Eberhard Kiefer, Stammesältester

Spende der Förde Sparkasse

Am 07. März hat unser Stamm eine Spende der Förde Sparkasse über 1.600€ entgegen nehmen dürfen. Bei der Übergabe stellte unsere Stammesführung das geförderte Projekt vor. Von dem Geld soll ein neues Zelt angeschafft werden. Bei dem guten Wachstum unserer Gruppe ist dies unumgänglich.

Bei der Übergabe Veranstaltung wurde unter anderem die diesjährige Kampagne der Sparkasse "Gemeinsam sind wir #AllemGewachsen" hingewiesen. Ein Motto das vor allem auf uns Pfadfinder perfekt zutrifft.

Wir freuen uns sehr über die Spende der Förde Sparkasse. Wir berichten sobald das Zelt das erste Mal Probe aufgebaut wurde.

Dankeschön

Die Suche nach den Wölflingsregeln

Von Freitagabend auf Samstag übernachtete unsere Meute im Gemeindehaus. Dabei gingen die Wöflinge auf die Suche nach den verschollenen Wölflingsregeln und fertigten einen Gipsabdruck vom Wölflingsgruß an.

Die Forschergruppe sucht die verlorenen Wölflingsregeln

Am Freitagabend begann die Reise in den Dschungel für die 12 Teilnehmer der Übernachtung. Nach einem stärkendem Abendessen machten sich die Wölflinge auf den Weg in den Dschungel. Dort wollten sie die verloren gegangen Wölflingsregeln wiederfinden. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht. Um die Regeln zu bekommen, mussten eine Reihe von Aufgaben gelöst werden. Zudem mussten die Forscher sich auch den Rückweg in die Heimat erarbeiteten. Am Ende kamen alle Forscher ans Ziel.

Am nächsten Morgen wurde der Wölflingsgruß in einem Gipsabdruck festgehalten. Und in einer Andacht hörten wir etwas über die Bedeutung der Losung, dass der Wölfling stets sein Bestes gibt. Nach einem abschließendem Mittagessen ging das Wochenende dann zu Ende.

Thing 2018

Am vergangenen Freitag kamen die Pfadfinder unseres Stammes zusammen um das diesjährige Thing zu halten. Beim jährlichen Thing berichten die Amtsinhaber über ihre Tätigkeiten.

Stammesführer Moritz Keppel berichtete von einer gut laufenden Gruppe mit knapp unter 50 Mitgliedern. Neben den Gruppenstunden wären viele Aktionen und Lager durchgeführt wurden. Kleine und größere Projekte würden in Angriff genommen und umgesetzt, wie die stammesinterne Wissensdatenbank für Gruppenleiter. Aber auch im kommenden Jahr würde es wieder viel zu tun geben. Es stehe ein großes Pfingst- und Sommerlager auf dem Programm und die Unterstützung der Gruppenleiter habe oberste Priorität. Die weiteren Amtsinhaber konnten sich anschließen.

Pastor Sabrowski als Vertreter der Kirchengemeinde freute sich dem Thing beiwohnen zu dürfen. Es sei ein tolles Bild mit welcher Disziplin die Pfadfindergruppe hier Demokratie lebt. Die Aufgaben würden gut auf mehrere Amtsinhaber verteilt.

Ein besonderer Moment war die Verleihung des Fritz des Jahres. Eine Auszeichnung für einen Pfadfinder, der sich mit besonderem Engagement für die Gruppe eingesetzt hat. Tim Pöhl darf sich über diese Auszeichnung freuen. Gerade als neuestes Mitglied im Meutenteam hat er sich in die Gruppe eingebracht.

Winterlager der Pfadfinder

Eine müde aber glückliche Gruppe beim Abschluss

Auch wenn das Wetter dem Namen Winterlager nicht gerecht wurde, kamen alle 14 Pfadfinder unseres Stammes an diesem Wochenende auf ihre Kosten. Das Wochenende startete mit einem Filmabend. Am Samstag wurde es dann aktiv. Zuerst lernten alle Pfadfinder verschiedene Codes kennen. Unter anderem den Morsecode, den Freimaurercode, die Blindenschrift und das Winkeralphabet. Das geübte kam dann bei einer anschließenden Ralley zum Einsatz.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Kreativität. Aus Salzteig modellierten die Jugendlichen ihr jeweiliges Sippentier. Es kam zu schönen Ergebnissen. Nach einer Runde Mister X durch Heidkate, folgte einer der Höhepunkte. In einem Kochwettbewerb zeigten die einzelnen Sippen ihr Können auf dem Trangia. Natürlich wählte keine Gruppe das Gericht Nudeln. Dafür standen auf Plan: Bauernfrühstück, Kaiserschmarn, Rosmarin-Kartoffeln mit Spinat. Die Verkostung war eine kleine kulinarische Reise.

Der Abend wurde gebührend mit Tschai und einer Singerunde zelebriert. In der Nacht ging es dann noch zu einem Geländespiel an den Strand. 

Am nächsten Morgen folge der Abschluss des geistlichen Rahmens. In drei Andachten lernten die Pfadfinder die Leidensgeschichte Hiobs kennen. In der abschließenden Bibelarbeit befassten sich die Pfadfinder mit dem Thema Leid und Mitgefühl.

Wir blicken auf ein schönes und ereignisreiches Wochenende zurück. Wir wünschen allen Teilnehmern gute Erholung!